Die Weltmeisterschaften im Taekwondo Poomsae 2026 in Chuncheon, Südkorea, hielten ein ganz besonderes Unikum bereit: Julius und Kai Müller, zwei Generationen einer Taekwondo-Familie, waren gleichzeitig als National Coaches für zwei verschiedene Nationen im Einsatz.
Julius Müller, Mitglied des deutschen Bundeskaders, konnte sich aufgrund einer Kreuzbandverletzung in diesem Jahr selbst nicht für die Weltmeisterschaften qualifizieren. Stattdessen übernahm der junge Bundeskaderathlet eine besondere Verantwortung und wurde als National Coach des deutschen Nationalteams der Deutschen Taekwondo Union (DTU) eingesetzt.
Sein Vater Kai Müller, selbst ehemaliger Sportler des deutschen Nationalteams, war in Chuncheon ebenfalls auf höchster internationaler Ebene im Einsatz. Er betreute als National Coach das österreichische Nationalteam.
So wurde Chuncheon für die beiden Müller zu einer ganz besonderen Weltmeisterschaft: Julius vertrat die deutschen Farben, Kai stand für Österreich an der Wettkampffläche. Zwei Generationen derselben Familie, vereint durch die Leidenschaft für Taekwondo – und bei dieser WM zugleich im Dienst zweier Nationen.
Eine außergewöhnliche Konstellation, die diese Weltmeisterschaften um eine ganz besondere Familiengeschichte bereicherte.







